Nix wird‘s mit dem Radweg Merdingen / Wasenweiler

Veröffentlicht am 30.07.2017 in Kommunalpolitik

Es war ja eigentlich nicht anders zu erwarten. Der Kreis beharrt trotz unseres Einspruchs und Alternativvorschlages auf seiner Radwegeplanung zwischen Merdingen und Wasenweiler und baut nur zwischen Wasenweiler und dem Abzweig nach Gottenheim einen Radweg. Damit wird man genau da auf die Kreisstraße entlassen, wo es gefährlich wird. Die Begründung zeigt, dass Straßenplaner nur bei schönen Wetter am Wochenende Rad fahren.

Im Namen von Herrn Wunderlich (Fachbereich 660) schreibt ein Herr oder Frau Simon im Antwortschreiben auf unseren Antrag folgendes:

Bezüglich des Radweges zwischen Merdingen und Wasenweiler teilen wir Ihre Auffassung, dass die Vielzahl an Radfahrern nicht entlang der Kreisstraße 4929 fährt, sondern die Alternativstrecke entlang des Neugrabens nutzt. Auch innerhalb der Arbeitsgruppe bestand Einigkeit darüber. Genau aus diesem Grund haben wir in Anlehnung an die tatsächlichen Gegebenheiten und unter Nutzung des bestehenden Wegenetzes deshalb in unserem Radwegeprogramm den Lückenschluss entlang der K4929 zwischen der Ortsausfahrt Wasenweiler und Abzweig zum landwirtschaftlichen Weg entlang des Neugrabens … aufgenommen.

Dass landwirtschaftliche Nutzwege im Winter über Monate hinweg nicht oder nicht gut befahrbar sind, scheint im Landratsamt nicht beachtet zu werden. Geplant wird für Schönwetterradler. Schade.

Die weitere Antwort zeigt auch deutlich, dass das Landratsamt für den Ausbau entlang des Neugrabens oder auch an der Straße entlang keinen weiteren Handlungsbedarf sieht.  Das ist das eigentlich frustrierende an dieser Planung. Wir bleiben trotzdem dran, denn Quengeln hilft vielleicht.

Oswald Prucker

 
 

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