Endlich: Beschluss zur Mikrofonanlage

Veröffentlicht am 06.03.2016 in Kommunalpolitik
Bernd Trilling

Seit Bürgermeister Rupp das Zepter in Händen hält, hat sich einiges in Sachen Transparenz und Bürgernähe getan, insbesondere was die Gemeinderatssitzungen angeht. Das Protokoll wird im Gemeindeblatt in einer sehr ausführlichen und gut verständlichen Form veröffentlicht. Die Vorlagen für die Gemeinderäte kommen sehr rechtzeitig und sind öffentlich zugänglich. Es wird kategorisch alles in öffentlicher Sitzung verhandelt. Es gibt Fragezeiten für die Zuhörer und für die Gemeinderäte. Während der Sitzung werden per Beamer die Tagesordnung, die Beschlussvorschläge und erläuternde Lagepläne, Grafiken und Bilder für alle gut sichtbar eingeblendet.

Allerdings: Die Ausführungen des Bürgermeisters und die Diskussion unter den Gemeinderäten war oft nur schwer zu verstehen, weil zu leise. Deshalb wurde in der vergangenen Sitzung beschlossen, eine Mikrofonanlage anzuschaffen. Die Kosten führten allerdings zu Meinungsverschiedenheiten, und man/frau entschied sich für die kostengünstigere Variante.

Es handelt sich hierbei um eine kabelgebundene Anlage, die ihren ersten Zweck, die Beiträge der Gemeinderäte besser hörbar zu machen, mit Sicherheit gut erfüllen wird.

Die teurere Anlage wäre aber eigentlich die bessere Variante gewesen: Funkmikros sind heute schlicht und ergreifend „Stand der Technik“, der Aufbau für jede Sitzung wäre deutlich einfacher ausgefallen, und eine Funkanlage wäre vielfältiger einsetzbar gewesen (Einsatz auch an anderen Orten: Zehntscheune, Katharina-Mathis-Stift, Festhalle; Einsatz auch für andere Zwecke: Vorträge, Musikveranstaltungen).

Wie dem auch sei, die Entscheidung ist ein guter weiterer Schritt in Richtung Bürgernähe und Transparenz. Die regelmäßig gut gefüllten Besucherränge werden es dem Gremium danken!

Bernd Trilling

 

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