Erst Tagestourismus, dann Imagevideo

Veröffentlicht am 26.07.2019 in Kommunalpolitik

Insgesamt war es eine ruhige Sitzung in angenehm klimatisierter Umgebung im Dachgeschoss des Mathis-Stifts. Einen kleinen kontroversen Aufreger gab es: Der Tagesordnungspunkt zum Imagevideo. Dieses Thema kam uns alle zu hoppladihopp auf die Tagesordnung. Anhand von wenigen Beispielen da einfach mal was zu entscheiden und dann irgendeine Summe x dafür bereitzustellen, das wollte tatsächlich niemand am Ratstisch.

Letztlich wäre ein Imagevideo am ehesten als Tourismusförderung sinnvoll. Da haben wir noch sehr viel Luft nach oben, es liegt aber nur begrenzt in den Händen der Gemeinde. Mindestens ebenso gefragt sind die Gastgeber, die allerdings bislang nur wenig kooperativ waren. In den meisten Fällen stehen da ungewisse Nachfolgefragen einem stärkeren Engagement im Weg.

Bürgermeister Rupp reagierte etwas gereizt auf diese Reaktion und war verärgert über diese „Henne-Ei“-Diskussion, die er seit fünf Jahren zu diesem Thema erlebe. Irgendjemand müsse den ersten Schritt machen und die Blockade lösen.

Dem stimme ich zu und angesichts der geschilderten Situation muss das die Gemeinde sein. Wir sollten also unser gutes altes Tourismuskonzept der Fachhochschule Westküste wieder ausgraben. Das hat uns den Tagestourismus empfohlen. Den können wir mittlerweile um die Komponente E-Bikes ergänzen und los geht‘s. Vielleicht können wir dann, wie auch im Raum stand, in zwei Jahren ein wirklich gutes Imagevideo nachschieben. Könnte ich mir gut vorstellen.

Bis dahin reicht auch ein Video wie sie die meisten Orte im Naturgarten Kaiserstuhl Verbund haben. Das sind etwas aufwändigere Diaschauen mit Bürgermeisteransprache dazu. Geht doch auch.

Oswald Prucker

 
 

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