Gechillte Jahreshauptversammlung

Veröffentlicht am 06.05.2017 in Ortsverein

Alle Jahre wieder muss es sein: Zeit für Jahreshauptversammlung. Wie immer bei uns in der Merdinger Sonne mit lecker Essen im Anschluss an die Versammlung. Da dieses Jahr bei uns keine Wahlen anstanden, war es noch entspannter als sonst schon und insgesamt einfach mal eine gute Gelegenheit, auf die Zeit seit der letzten Hauptversammlung zurückzublicken und dann den Blick zusammen mit unserem Kandidaten Julien Bender auf die anstehende Bundestagswahl zu lenken.

Im Tätigkeitsbericht ging es um die zurückliegenden Aktionen der SPD – Offenen Liste von den Kindersachenmärkten bis zum Sommerferienprogramm und den regelmäßigen Arbeitstreffen, die zur Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen aber auch als Ideenschmiede genutzt werden.

Der politische Rückblick reichte von der Flüchtlingsunterbringung über den Rewe-Markt bis zur energetischen Sanierung der Schule und vielen anderen Projekten. Auch die vielen unbebauten Grundstücke im Dorf kamen zur Sprache.

Der Kassenbericht unseres Kassierers Thomas Nagel war trotz eines Minus recht erfreulich, denn die Wahlkampfkasse ist gut gefüllt. Die Kasse ist darüber hinaus auch gut geführt, Kassenprüferin Elke Lösch hatte keinerlei Einwände und so konnte auf Antrag von Julien Bender der Kassierer und der Gesamtvorstand einstimmig entlastet werden.

Der Bericht von der Kreis-SPD erzeugte dann einige Empörung unter den Anwesenden. Es gab überhaupt kein Verständnis dafür, dass es grün-schwarz bis heute nicht geschafft hat, die Kosten der Flüchtlingsunterbringung für das Jahr 2015 (!) abzurechnen. Der Kreis steht da also mit seinen Kosten im Regen. Weitere wichtige Kreisthemen sind die Breitbandversorgung, das Sozialticket für den ÖPNV und die angespannte Wohnungssituation in vielen Bereichen des Kreises.

Julien Bender brachte Samen für rote Sonnenblumen mit und nahm sich dann viel Zeit, sich selbst vorzustellen und seinen Wahlkampf zu umreißen. Es gibt durchaus die Chance, das beim letzten Mal verlorene Direktmandat zurückzubekommen. Listenplatz 24 kann leider nicht als sichere Bank angesehen werden. Derzeit tourt er durch den Wahlkreis und spricht mit vielen Gruppen von den Winzern bis zu Kitas und vielem mehr. Diese Treffen werden in der Regel filmisch dokumentiert und das Ergebnis auf seiner Facebookseite bereitgestellt. Geplant ist auch eine Radtour durch den Wahlkreis und ein Sommerferienprogramm. Er hob die Bedeutung der ländlichen Gebiete für die Wahl hervor: Auf dem Land entscheidet sich das Direktmandat. Wir wollen und wir werden da mithelfen!

Zum Ende der Versammlung durften wir dann noch unserem Neumitglied Stephanie Hug ihr Parteibuch übergeben. Das lag zwar schon eine ganze Weile herum und hätte eigentlich längst übergeben werden müssen, aber Stephanie ist ja auch noch stolze Besitzerin eines von den Freiburgern selbst gebastelten Parteibuchs aus der Zeit, in der die roten Bücher knapp waren.

Dann ging es in den gemütlichen Teil: Bei bestem Sonnen-Futter wurde durchaus noch ein paar Stündchen weiter diskutiert und gechillt geplaudert.

Oswald Prucker

 
 

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